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24.10.2017

Der Winter kann kommen: Lager gut mit Pellets gefüllt

Produktionsmenge von Holzpellets in Deutschland gesteigert

Mit rd. 1,65 Mio. Tonnen (t) Holzpellets blickt man in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 auf eine sehr große Produktionsmenge zurück. „Nachdem der Markt im letzten Jahr aufgrund einiger Firmenübergänge wechselhaft war, hat sich die Produktion von Holzpellets 2017 auf erfreulich hohem Niveau stabilisiert“, betont Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV). Nach einer DEPV-Umfrage wird auch die Bevorratung beim Energiehandel als gut eingeschätzt. „Wer mit Pellets heizt“, so Bentele, „kann dem Winter beruhigt entgegensehen. Dies gilt auch für die Heizkosten, die bei den Holzpresslingen seit Jahren im Schnitt deutlich unter denen von Öl und Gas liegen!“

Von Januar bis September 2017 wurden insgesamt 1,645 Mio. t Pellets in Deutschland hergestellt und damit 254.000 t bzw. 18,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Der DEPV hat für 2017 eine Pelletproduktion von 2,3 Mio. t prognostiziert. Deutschland zählt seit Jahren mit den USA und Kanada und mittlerweile China zu den weltweit größten Pelletproduzenten. Diese Stellung basiert auf der breiten, nachhaltigen Versorgung mit Sägeresthölzern.

Diese beim Holzeinschnitt im Sägewerk anfallenden Holzspäne und -hackschnitzel bilden die Grundlage für die Pelletproduktion. Sie stehen in Deutschland in einer Größenordnung von sechs bis sieben Mio. Tonnen jährlich zur Verfügung. Die hierzulande fast ausschließlich zur Wärmeerzeugung eingesetzten Holzpellets werden bundesweit in rd. 450.000 Heizungen und Öfen genutzt. 
 
Holzpelletproduktion in Deutschland
3. Quartal 2017
Produktionsmenge Holzpellets 573.000 t
Qualitätsklasse
ENplus A1 99,8 %
ENplus A2 0,0 %
Industriepellets 0,2 %
Handelsform
Lose Ware 77,9 %
Sackware 22,1 %
Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz 99,7 %
Laubholz 0,3 %
Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz 97,6 %
Rundholz 2,4 %
Absatzmarkt
Inland 91,0 %
Ausland 9,0 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH


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