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28.02.2017

Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter besichtigt Pelletwerk im Schwarzwald

Sägereststoffe in Hülle und Fülle

Auf Einladung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) hat die parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesumweltministerium (BMUB) Rita Schwarzelühr-Sutter am 24. Februar die Holzwerke Dold in Buchenbach bei Freiburg besucht.

„Ich freue mich besonders, dass in meinem Wahlkreis ein so vorbildlich arbeitendes Pelletwerk steht“, sagte die Politikerin bei ihrem Besuch. DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner wies darauf hin, dass die gesamte Technologie rund um das Heizen mit Pellets ausgereift sei und für den Einsatz auf einer deutlich breiteren Basis bereitstehe. „Wenn der Staat die Energiewende ernst nimmt, muss er hier mehr tun, auch angesichts des gegenwärtigen Rückenwindes für fossile Energien“, forderte Lingner. Alleine mit Kommunikationskampagnen werde das nicht gelingen. Gerade in Baden-Württemberg sei zu sehen, wie mit ausgewogenen ordnungspolitischen Maßnahmen ein überdurchschnittliches Wachstum erneuerbarer Energien zu erreichen sei. Schwarzelühr-Sutter verwies darauf, dass ihr Haus im Klimaschutzplan 2050 ein deutlich schnelleres Ende für Öl- und Gasheizungen vorgesehen hatte, was im Kabinett jedoch nicht mehrheitsfähig gewesen sei.

Neben der Wirtschaftlichkeit und dem hohen Klimaschutzpotential von Holzpellets wies der Leiter des Sägewerks, Herbert Dold, besonders auf die breite Verfügbarkeit der Presslinge hin. Die vor Jahren in die Welt gesetzte Mär von der Restholzknappheit sehe heute in der Realität so aus, dass Sägewerke in Baden-Württemberg die beim Einschnitt anfallenden Hackschnitzel kaum mehr absetzen könnten und sie exportieren müssten. Nachdem immer mehr Papier- und Plattenproduktionen geschlossen hätten, seien Pelletproduktionen im Südwesten fast noch die einzig verbliebenen Abnehmer für Sägerestholz. Auch deshalb müssten die Presslinge, so lautete des Sägewerkers Botschaft für die Staatssekretärin, eine größere Rolle bei der Energiewende spielen!


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