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23.11.2016

Modernes Fabrikwohnen mit Pelletheizung

Rote Lofts in Berlin-Schöneberg setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

Von der Bahnbrache zum hippen Wohn- und Gewerbequartier mit Industriecharme – der rostrote Neubau am Lokdepot in Berlin-Schöneberg besticht nicht nur architektonisch, sondern auch mit klimaschonender Heiztechnik. Haus Nr. 6 wird mit einer 48-kW-Pelletheizung beheizt.

Schon von weitem fällt der Blick auf das „Feuerwehrhaus“ zwischen Monumenten- und Dudenstraße in Berlin-Schöneberg. Auf einem 28.000 Quadratmeter großen Grundstück nahe den Bahngleisen sind Wohnungen und Gewerbeflächen entstanden. Der Komplex mit der auffällig roten Fassade besteht aus 16 Häusern. Eins davon ist das Mehrfamilienhaus Am Lokdepot 6, das wie einige seiner Nachbarn mit erneuerbarer Wärme aus Pellets versorgt wird und den KfW-70-Standard erfüllt.
 
Planer und Miteigentümer ist Nils Buschmann von ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GmbH: „Die Pelletheizung passt als moderne Heizlösung wunderbar in das Gebäude. Sie läuft einwandfrei und wir Bewohner sind sehr zufrieden.“ Johannes Kasche, der technische Planer der Anlage von Building Applications Ingenieure ergänzt: „Da ausdrücklich keine Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung gewünscht war, konnten wir mit der Pelletheizung den klimafreundlichen KfW-70-Standard erreichen. Heizen mit Holz in der Stadt ist mit Pellets einfach umsetzbar.“
 
Anlagensteckbrief:
  • ÖkoFEN-Pelletkessel, 48 kW, Saugsystem
  • 2.000 Liter Pufferspeicher und Frischwasserstation
  • 3 Heizkreise: Fußbodenheizung, Konvektoren Remise und Warmwasser
  • Pelletlager im Keller mit Schrägboden, 19 Tonnen Lagervolumen, Raumentnahmeschnecke 6 m
 
Technische Details:
Fertigstellung des Gebäudes:  Mai 2016
Wohneinheiten:      9
Gewerbeeinheiten:   4
Beheizte Fläche:     1.350 m²
Heizlast:   40,6 kW


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