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15.10.2015

Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband begrüßt 100. Mitglied

Moderne Holzenergie als Alternative zu Fossilen auch im städtischen Umfeld

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hat erstmals seit seinem Bestehen eine dreistellige Anzahl Mitgliedsunternehmen. Mit der Firma Gumpp-Brennstoffe aus Gemünden (Landkreis Main-Spessart) begrüßt der DEPV das hundertste Mitglied und gleichzeitig mit Firmeninhaber Peter Gumpp einen Pelletpionier der ersten Stunde. „Wir freuen uns, dass die Firma Gumpp als erfahrenes Unternehmen des Pellethandels nun auch zu unseren Mitgliedern gehört“, sagt DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner.
 
Momentan kann sich der DEPV nicht über mangelndes Interesse der Pelletbranche beklagen. Alleine im laufenden Jahr verzeichnete er einen Zugang von 13 Unternehmen. „Wir spüren, dass sich die Branchenunternehmen in der momentan schwierigen Marktsituation einen handlungsfähigen und schlagkräftigen Verband wünschen. Die Energiewende am Wärmemarkt muss umgesetzt werden, wozu der DEPV entscheidend beiträgt. Dazu gehört auch, dass sich der DEPV klar positioniert und zusammen mit den Entscheidern im politischen Umfeld konstruktiv an angemessenen Rahmenbedingungen mitwirkt“, betont der DEPV-Vorsitzende.

Auch wenn der Anteil, den Holzpellets am Heizungsmarkt erbringen, noch gering ist, wird dessen Umbau mit hoher CO2-Einsparung bei vertretbarem Aufwand nur unter Einbeziehung moderner Holzenergie zu leisten sein – vorzugsweise in Kombination mit Solarthermie. Dazu gehören automatisch beschickte Feuerungen mit hoher Effizienz und hervorragendem Emissionsverhalten. Der DEPV arbeitet unter Mitwirkung der Mitgliedsunternehmen seit 2001 an der stetigen Verbesserung von Energieträger, Feuerungs- und Lagertechnik. „Als Ziel muss das Heizen mit Pellets auch im städtischen Umfeld noch stärker zu einer vertrauenswürdigen Alternative zu fossilen Energien werden, bei der es keinen Komfortverlust gibt“, bekräftigt Lingner.


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